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Die Brüder Löwenherz

Theater Aachen

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Astrid Lindgren - Die Brüder Löwenherz


Alles war wahr! Gerade eben erst war Karl, genannt Krümel, gestorben, nachdem er so lange krank gewesen war, und nun wacht er hier im schönen Kirschtal in Nagijala wieder auf, so wie es ihm sein großer Bruder Jonathan zuvor versprochen hat. Und wirklich, da sitzt er am Fluss und lacht, als er seinen jüngeren Bruder sieht. Eigentlich hätte Krümel ja vor ihm ankommen müssen, doch dann brannte auf einmal das ganze Haus, Jonathan musste ihn retten und starb dabei. Und so sind sie beide jetzt hier, in Nagijala, und es ist einfach nur großartig. Doch in Nangijala ist es wie in jedem Leben: nichts kann für immer schön sein. Dem Kirschtal droht große Gefahr vom grausamen Tyrannen Tengil und seinem Drachen Katla.

"Die Brüder Löwenherz" erzählt die uralte Geschichte vom Kampf zwischen Gut und Böse, von Verantwortung, dem Sieg über die eigene Angst und vor allem über die Kraft der Liebe.

 

 

 

Inszenierung: Ewa Teilmans

Bühne & Kostüme: Andreas Becker

Choreografie: Ken Bridgen

Musik: Melcolm Kemp

Licht: Dirk Sarach-Craig

Video: Luca Fois

Dramaturgie: Oliver Held





Premiere: 20. November 2021






Presse:


…„ "Die Brüder Löwenherz": Eine rasante Abenteuergeschichte voller Effekte, die Kino-Gefühl verleihen!- Mehr als 30 verschiedene Schauplätze, ein feuerspeiender Drache und grausame Widersacher, bei deren Anblick einem die Spucke wegbleibt: Neben einem fulminant spielenden Ensemble sind Bühne und Ausstattung die Stars in Ewa Teilmans Inszenierung der "Brüder Löwenherz". Dabei geht es spartanisch los im großen Haus des Theaters Aachen: Die ärmliche Wohnung der Familie Löwe, hier ins Aachener Ostviertel. verlegt, ist ein schwarzer Raum mit Fenster. Hier verbringt der Karl die meiste Zeit auf seinem Krankenbett, während Bruder Jonathan versucht, Karl den Schrecken des ihm bevorstehenden Todes mit Geschichten vom Jenseitsland Nangijala zu nehmen. Doch Astrid Lindgrens Geschichte von 1973 sieht für die Brüder noch eine Wendung vor, und so finden sich beide bald in ebenjenem Nangijala wieder. Dazu hebt sich der Vorhang und gibt eine vielschichtige Landschaft frei, die in den kommenden zwei Stunden rund um die Drehbühne die Schauplätze in Nagijala zeigt. Zerklüftete Felsen, riesige Kirschbäume, Stoffbahnen und Videoprojektionen lassen eine fantastische Traumwelt entstehen, die an ein Dalí-Bild erinnert. (...) ...groß ist das Erstaunen über immer neue Knaller, mit denen die Produktion glänzt. Teilmans Entscheidung menschliche Darsteller für die Rollen der Pferde zu besetzen, ist großartig. Tänzer Ken Bridgen, der die Aufführung auch choreografiert hat, und Tänzerin Friederieke Peters finden tänzelnd, schnaubend, scharrend und Mähne schüttelnd als Grim und Fjalar die perfekte Balance zwischen Anmut und Überzeichnung und sorgen immer wieder für Lacher. Auch hier hat das Kostümbild großartige Arbeit geleistet und neben Hufen, Blessen und Schweifen sogar an die Muskulatur gedacht und die Beine entsprechend gepolstert.

Der Tyrann Tengil erinnert in seinem martialisch schwarz-gestacheltem Gewand mit Totenmaske inklusiv verzerrter Stimme an eine Mischung aus Nazgul und Sauron aus dem Herr der Ringe. Übertroffen wird das in seiner düsteren Bedrohung nur noch vom Drachen Katla, einem rund acht Meter großem, monströsen Wesen, das von vier Personen gesteuert wohligen Schrecken verbreitet - echte Flammen inkulisve.

Neben diesen Spezialeffekten ist der Aufwand und die Liebe zum Detail in den Einzelheiten jedes einzelnen Bühnenbildes - so ist die Küche von Opa Matthias mit unzähligen kleinen Utensilien ausgestattet - und eben in den sehr durchdachten Kostümen zu sehen. Der Wirt Jossi, der sich bald als Verräter entpuppt, wirkt irgendwie gleich ein wenig zu geföhnt. Die Tengil-Schergen Veder und Kader sind zwei tollpatschige, dümmliche Trottel, unter deren Helmen jeweils eine halbe Frisur zum Vorschein kommt. Ihre wiederkehrenden dummen Sprüche sorgen für viel Gelächter, was bei all den ernsten Themen - Tod, Unterdrückung und Kampf ums Überleben - sehr wohltut. (...) Das Theater Aachen empfiehlt das aufregende Stück ab acht Jahren, und unter den rund 480 jungen und älteren Besuchern im großen Haus scheint es nach der Premiere am Samstag niemanden zu geben, der nicht begeistert ist. Wer überlegt, mit der Familie ins Kino zu gehen, sollte vielleicht nochmal ein Ticket fürs Theater in Betracht zeihen - es wird mindestens genauso beeindruckend."


Aachener Zeitung, 22. November 2021




..." (...) Denn nichts weniger als ein gewaltiges Abenteuer ist die Inszenierung von Ewa Teilmans. Sie holt das Märchen in die Gegewart, bezieht es auf Aachen und beeindruckt: Mit großartigen Kostümen, aufwändigen, detailreichen Bühnenbildern, Multimedia und Special-Effects. Teilmans gelingt es damit, Jung und Alt in den Bann zu ziehen, uns nach Nangijala zu entführen. Das Ensenble berührt. Die Zuschauenden lachen und weinen, sind verzaubert und gespannt. (...) Teilmans und ihr Ensemble erreichen Kinder und Erwachsene gleichermaßen. Mit ihrer aufwändigen und modernen Inszenierung zeigen sie, wie Theater auch heute noch in unseren digitalen Zeiten die Zuschauenden nachhaltig beeindrucken kann. Sicherlich wird "Die Brüder Löwenherz" alte und neue Theaterfans überzeugen, regelmäßiger ins Schauspielhaus zu kommen."


KingKalli, November 2021




... "Es ist Familienstück-Zeit am Theater Aachen! Mit Lindgrens "Die Brüder Löwenherz", inszeniert von Ewa Teimans für Besucher ab acht Jahren. Bühne, Kostüme, Spiel, Musik - nichts davon muss Abstriche vor einer reinen Erwachseneninszenierung machen. Dank der Drehbühne begleitet man das Brüdergespann auf ihrer Reise vom Kirschtal zum Heckenrosental, da wird ein steiniger Weg zu einer großen Schlucht samt eines riesigen Drachens, der Feuer speit. Es gibt Falltüren, Höhleneingänge und Verstecke hinter Schränken, riesige Kirschblüten und Fabelwelten. Die Kostüme - so wie das Bühnenbild auch - von Andreas Becker, der auch schon "Fiddler on the Roof" und "West Side Story" optisch unvergessen machte, erinnern an eine fabelhafte Märchenwelt und ziehen den Besucher ein Stückchen weiter in die Geschichre."


Klenkes, Dezember 2021




 



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