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Hänsel & Gretel

Theater Aachen

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Engelbert Humperdinck - Hänsel und Gretel

Hauptthemen in Engelbert Humperdincks großer Oper »Hänsel und Gretel«, die nach ihrer Uraufführung 1893 sehr bald zu einem Welterfolg wurde, sind Hunger und wirtschaftliche Not, und eine lebensgefährliche Bewährungsprobe, durch die zwei Kinder selbstständig werden.
Über die drei zentralen Stationen Elternhaus, Wald und Hexenalptraum gewinnen Hänsel und Gretel ein Selbstbewusstsein, das sie befähigt, gegen das Böse aufzubegehren und durch ihren beherzten Mut eine ganze Kinderwelt zu befreien.
Das Märchen von den Kindern Hänsel und Gretel, die von den völlig mittellosen Eltern in den Wald geschickt werden und dort in die Gewalt der Hexe geraten, die die Kinder einsperrt, um sie sich letztendlich einzuverleiben, ist zudem bevölkert mit vielen geheimnisvollen Kräften wie Sandmännchen, Taumännchen und den vierzehn Engelwesen, die den Schlaf der Kinder bewachen.

 

Regie: Ewa Teilmans
Musikalische Leitung: Kazem Abdullah
Bühne & Kostüme: Andreas Becker
Dramaturgie: Michael Schmitz-Aufterbeck

Premiere: 04. November 2012 





Presse:


…„Wenn nach dem hitverdächtigen "Abendsegen" 14 Engelein die armen, im Wald verirrten Hänsel und Gretel in den Schlaf wiegen und das Sandmännchen sein goldenes Pulver verstreut, dann verliert sich Engelbert Humperdincks Musik ins Land  der Träume. (...) Diesen Moment, in dem die Zeit stillsteht, Kinderarmut, überforderte Eltern und Waldehexen in weiter Ferne scheinen, nutzt Ewa Teilmans in ihrer Inszenierung zu so etwas wie einer fantastischen Familienaufstellung: Aus Bilderbüchern oder Fantasy-Comics zitiert sie gemeinsam mit Ausstatter Andreas Becker elfenhafte Fabelwesen herbei, in weißen, barocken Roben und Spinnweb-Ast-Geweihen auf den Köpfen flattern sie herbei und gruppieren sich (...) zu einem Tableau der Geborgenheit. (...)
... Ansonsten sind es vor allem die Bilder Andreas Beckers, die bei diesem Opernabend Aufmerksamkeit heischen. Die umgestülpte Kartoffelkiste des Anfangs, in der die Kinder über drei Etagen herumtoben, bis die Mama nach Hause kommt und sie genervt in den Wald schickt: rohe, dunkle Bretter bis zum Bühnenhimmel, durch deren Ritzen die Natur giftgrün durchscheint. In einer imposanten Fahrt der Drehbühne verwandelt sich diese Szene in ein von Nebeln umwabertes, gespenstisch illuminiertes Dickicht, in dem es vor Gefahren wimmelt. (...) Aber zum Glück schwebt erst einmal das silbern ausgestopfte und mit funkelnden Kringelschuhen allerliebst kostümierte Sandmännchen auf einem Kronleuchter herein. Nach selig durchträumter Nacht fährt an gleicher Stelle das goldene Taumännchen in einer Zink-Badewanne mit Gießkanne hinzu, bevor sich die hohen King-Kong-Palisaden auftun für die Stube der Knusperhexe. Zuvor rollt das Lebkuchenhäuschen in Playmobil-Format über den Waldboden - eine süße, eine leckere, eine amüsante Idee, der viele weitere vorausgehen und nachfolgen. Ewa Teilmans und ihr Team haben es geschafft, so kann man resümieren, ein Höchstmaß an Reizen für leicht gelangweilte, ans Zappen gewöhnte junge Zuschauer aufzufahren, ohne bedächtigere Erwachsene vor den Kopf zu stoßen. (...) Ein fantasievoller, unterhaltsamer, wunderbar musizierter Opernabend. alles in allem, als Weihnachtsmärchen großen und kleinen Menschen herzlich empfohlen."

Aachener Zeitung, 06. November 2012





 …„Das Taumännchen kommt mit Quietscheente in der Badewanne angefahren, die Knusperhexe ist ein schrill-pralles Knallbonbon mit rosa Locken, und die Kinder sind Kinder von heute. Die altbekannte Märchenoper "Hänsel und Gretel" ist nun am Aachener Theater zu erleben: frisch und fantasievoll in Szene gesetzt - und dazu wunderbar musiziert.


Aachener Nachrichten, 06. November 2012







…„Bravorufe, Ovationen im Theater Aachen. Engelbert Humperdincks "Hänsel und Gretel" ganz dicht am Gemüt, zauberschön eingepackt und atmosphärisch mit Musik umrahmt. Das tut gut. - Ewa Teilmans (Regie) und Michael Schmitz-Aufterbeck (Dramaturgie) haben sich in das Allgemeingültige der Märchenoper eingefühlt, ganz ohne sperrige Verschlüsselung und mit sichtbarer Freude am bildhaften Schwelgen (Bühne und Kostüme Andreas Becker). So darf Poesie aufblühen.



Grenzecho Aachen, 09. November 2012






…„(...)Das Bühnenbild von Andreas Becker ist von einer beeindruckenden Effizienz und großer ästhetischer Schönheit. Zunächst das Elternhaus der Kinder, eine armselige Behausung, ein Bretterverhau. Dank der Drehbühne verwandelt sich die Szenerie im dichten Nebel in den dunklen Wald, wo die Hexe ihr Unwesen treibt. Das Knusperhäuschen selbst scheint direkt dem Lego-Katalog entsprungen und auch sonst sind die Figuren, wie Sandmännchen und Taumännchen, farbenfrohe Fantasiefiguren - im Gegensatz zur Alltagskleidung von Hänsel, Gretel, den Eltern und den von der Regisseurin hinzuerfundenen Großeltern, die stumm das Geschehen beobachten."


BRF, Belgische Nachrichten, 07. November 2012







…„Wenn die Tage kürzer werden und die Nächte kälter, dann kommt die Zeit von Deutschlands heimlicher Nationaloper Hänsel und Gretel. Am 4. November 2012 erlebte das Theater Aachen die Premiere einer Inszenierung, welche das Zeug zu einem bleibenden Aachener Weihnachtsklassiker hat. Menschliche Grundwerte, Geborgenheit und Harmonie inmittem einer verunsicherten, getriebenen Welt, werden in der klingenden Märchenoper modern, frisch und humorvoll dargeboten. (...) ...in dieser modernen Inszenierung eines Opernklassikers (gelang) die wunderbare Paarung realer emotionaler Nöte mit wohltuend lebensbejahender Frische und Fröhlichkeit." 


IOCO Aachen, 06. November 2012












 


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