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Popeye, Der Theatercomic

Theater Freiburg - Kammerbühne

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Elzie Segar - Popeye, Der Theatercomic

Die auf den Comics von Elzie Segar basierende Figur des Matrosen Popeye, der zwischen 1929 und 1938 in den Strips des „Thimble Theatre“ (Fingerhutbühne) zunächst nur als Nebenfigur auftrat, hatte nicht viel gemein mit dem immer Spinat verschlingenden, zahm sympathischen Seemann der späteren Zeichentrickfilme für Kinder. Der ursprüngliche Popeye richtete sich an Erwachsene und war ein Beitrag zur Literatur des 20. Jahrhunderts. Segar's Menschenbild - eine ungeheuer populäre Begleiterscheinung der großen Depression in Amerika - war düster. Seine Figuren, angetrieben von Gier und Selbstsucht, intrigierten und kollidierten auf Popeyes Narrenschiff und in dessen Dunstkreis. Popeye selbst avancierte dabei in den Comics schnell zum Publikumsliebling, nicht zuletzt wegen seines knurrigen, rauhbeinigen und dabei stets herzensguten Charakters.
In der Inszenierung des Theater Freiburg tauchen alle jene Figuren der Anfangsjahre, wie die Geliebte Popeyes Olive Oyl (Schuhgröße 57), Castor Oyl, das Seeweib, Alice the Goon, Toar, Popeyes  Adoptivsohn Swee' Pea und Vater Poopdeck Daddy wieder auf. Mit drei Overhead-Projektoren und unzähligen gezeichneten Folien, Animationsfiguren und Sprechblasen entsteht die Illusion eines rasant schnellen Comics um den Matrosen, der mit Witz, Schlagfertigkeit und seinem Motto:„I yam what I yam and that's all I yam!“ kongenial in die Fußstapfen des Ursprungscomics tritt.

Regie: Meret Matter
Ausstattung: Andreas Becker
Dramaturgie: Viola Hasselberg

Premiere: 9. Februar 2008

 







Presse:


…Die Stärke dieses Theatercomics liegt im Atmosphärischen. (…) Die steilen Treppen mit Sitzpolstern für die Zuschauer, eine kleine, nahezu kahle Bühne für die Schauspieler, zwei Männer, eine Frau. Links ein Garderobenständer für die häufig wechselnden Kostüme, im Vordergrund drei Hellraumprojektoren. Das Ganze vermittelt eine entspannte Werkstattatmosphäre, bei der die Zuschauer den Akteuren über die Schulter schauen können, wie mit einfachen Mitteln ein wunderbar handgemachter Bühnenzauber entfesselt wird.
Die Hauptrolle dabei spielt der Mann an den Projektoren, (…). Lässig gleitet er auf einem Rollhocker von Projektor zu Projektor, legt mal fein gezeichnete Folien auf, zieht Scherenschnittgestalten darüber, schiebt Farbfilter dazwischen, lässt Papiervögel im Lichtkegel flattern, und an der Rückwand entstehen die fantastischsten Bühnenbilder. Mal ein Kabineninneres mit pfiffiger Bullaugenwand, mal eine expressionistische Unterwasserwelt, mal eine witzige New-York-Ansicht. Gern greifen die Projektionen direkt ins Bühnengeschehen ein. Ein Schattenvogel, der sich einen Schauspieler schnappt, eine Krake, die Popeye verschlingt, Wellen, die das Schiff seines Auftraggebers überspülen. Eine gelungene Art, Segars genialische Comicwelt auf die Bühne zu bringen.



Badische Zeitung


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