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Der Feuervogel

Landestheater Coburg

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Igor Strawinsky - Der Feuervogel

Dreiteiliger Ballettabend

 

Septett (Uwe Scholz)

Pulcinella Sweet (Takashi Yamamoto)

Feuervogel (Mark McClain/Andreas Becker)

 

In poetischen Bildern erzählt "Der Feuervogel" die Geschichte des jungen Prinzen Iwan, der einen Feuervogel fängt, ihm jedoch seine Freiheit schenkt. Aus Dankbarkeit überreicht ihm dieser eine Zauberfeder: Sollte Iwan in Not geraten, kann er mit ihr den Feuervogel zu Hilfe rufen. Iwan gerät in den Garten des bösen Zauberers Kastschei und verliebt sich in eine der Prinzessinnen, die dort gefangen gehalten werden. Als Kastschei mit seinen Dämonen erscheint und den Prinzen in Stein verwandeln will, ruft Iwan den Feuervogel zu Hilfe, der den Zauberer und sein Gefolge erst zum Tanzen zwingt und anschließend in einen tiefen Schlaf singt. Dann zeigt er Iwan ein Riesenei, in dem die Seele des Zauberers versteckt ist. Iwan zerschlägt das Ei und kann so alle bösen Zauber lösen, und auch seine Prinzessin befreien.

 

Mark McClain und Andreas Becker geben der Märchenhandlung einen neuen Rahmen: Die Geschichte beginnt im Ausstellungsraum eines Museums zur Zeit Strawinskys. Einer der Besucher betrachtet fasziniert das Bild des Feuervogels, als dieser plötzlich lebendig wird, aus dem Bild steigt und für ihn zu tanzen beginnt. Währenddessen verwandelt sich der Raum in Kastscheis Garten und der junge Mann wird zu Prinz Iwan. ... Am Ende stirbt der Feuervogel im Kampf gegen Kastschei, aber nur, um wie ein Phönix aus der Asche - diesmal als Mann- wiedergeboren zu werden. Der Feuervogel zerbricht Kastscheis Ei und kann so alle bösen Mächte besiegen. Iwan und seine Prinzessin finden zusammen, der Garten verwandelt sich wieder in das Museum und der Feuervogel kehrt in sein Bild zurück.

 

Musikalische Leitung: Johannes Braun

Choreographie: Mark McClain, Uwe Scholz und Takashi Yamamoto

Bühne & Kostüme: Andreas Becker

Choreographische Mitarbeit: Tara Yipp

Dramaturgie: Susanne von Tobien





Premiere: 12. Mai 2018






Presse:


…„ Es ist die Vielfalt und gleichzeitig dramaturgisch stimmige Einheit, die das Premierenpublikum am Samstag begeistert in eine schon sommerlaue Nacht entließen. Zuvor war es auf dreifache Weise in den Sternenhimmel des Bühnentanzes entführt worden, alles einem einzigen Komponisten gedankt, Igor Strawinsky, aber gleich drei Choreografen. Und wieder einmal auch einem machtvollen Bühnenbildner. (...) Schon bei den ersten beiden Choreografien fasziniert der ursprünglich von der Augsburger Puppenkiste kommende Ausstatter Andreas Becker mit seinen oftmals abgründigen Einfällen. Für den Hauptteil des Abends, dem "Feuervogel" in der Choreografie des Coburger Ballettchefs Mark McClain, entfaltet Andreas Becker wieder einmal düster-prachtvolle Märchenwelten. Aus einer mächtigen Bildergalerie zieht er uns raffiniert hinter die riesigen Gemälde. Blätterwerk legt sich über die Bühne, ein Sternenhimmel, wie er nur bei Andreas Becker leuchtet. Loderndes Feuer, das auf den Körpern der Tänzer seine Male hinterlässt. Der Feuervogel tritt, allmählich lebendig werdend, durch sein Abbild."...


Coburger Tageblatt, 14. Mai 2018

 

 

..."Noch ist es ganz ruhig, wirkt wie ein Schauspiel. Gut gekleidete und wohlfrisierte Pärchen flanieren durch eine Galerie, werfen Blicke auf Landschaften und Stillleben, ignorieren arrogant-provokant den Museumswärter, der auf dem Stuhl davor sitzt: Vor diesem überdimensional großen Bild des Tieres aus der slawischen Mythologie, orange-glutrot flammend, geheimnisvoll, wunderschön. Und plötzlich lebendig. Es räkelt sich im Rahmen, gleitet hinaus und beginnt zu tanzen. Für einen dieser jungen und hübschen Besucher. Faszinierend, schillernd und außergewöhnlich. Und zieht das zahlreiche und begeisterte Publikum im Coburger Landestheater von der ersten Minute an, bis zum Ende in seinen Bann. (...) Dazwischen liegen nicht nur märchenhafte Bühnenbilder und Kostüme, die mal glitzern und verzaubern, mal angsteinflößend und unheilvoll wirken, sondern Körperkunst und -beherrschung auf hohem Niveau"...

 

Neue Presse, 14. Mai 2018

 

 

 

 











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